Mitteilung per Email vom 07.03.2021

Liebes Team vom AK Asyl,

diese Mail von der Fachstelle Asyl leite ich gerne an Sie/Euch weiter.

Liebe Grüße

Pfarrer Christof Fröschl, Gemmrigheim

Von: Albinger, Martha <albinger.m@caritas-ludwigsburg-waiblingen-enz.de>
Gesendet: Montag, 8. März 2021 12:03
An: Albinger, Martha <albinger.m@caritas-ludwigsburg-waiblingen-enz.de>
Betreff: Impfungen von Geflüchteten und Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe

Liebe in der Flüchtlingshilfe Engagierte,

auf meine Anfrage bzgl. des Vorgehens beim Impfen von Geflüchteten in GUs und AUs, bekam ich am 03.03./05.03. von Herrn Schliereke folgende Auskunft, die ich gerne an Sie weiterleite:

„Was die Impfung der Geflüchteten selbst betrifft, erarbeiten wir derzeit eine Lösung, auch in Abstimmung mit dem Kreisimpfzentrum. Es ist angedacht, dass in den nächsten Wochen und Monaten allen Bewohnern der landkreiseigenen Gemeinschaftsunterkünfte Impfangebote im Kreisimpfzentrum in Ludwigsburg gemacht werden. Bei unseren Überlegungen haben wir auch die Geflüchteten in der kommunalen Anschlussunterbringung im Blick. Ich bitte Sie aber um Verständnis, dass die konkreten Planungen noch einige Zeit in Anspruch nehmen werden. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten.

 

Ich komme auf meine gestrige Mail bezüglich der Impfung der Geflüchteten zurück. Mittlerweile gehören die Geflüchteten wie viele andere Gruppen auch zum Kreis der Impfberechtigten. Wir werden daher den Bewohnern unserer Gemeinschaftsunterkünfte in den kommenden Wochen entsprechende Impfberechtigungsscheine ausstellen und übersenden. Die Bewohner können damit dann selbst einen Impftermin bei einem Impfzentrum vereinbaren. Das Landratsamt kann leider keine Impftermine vermitteln und hat keinen Einfluss auf die Impfreihenfolge oder die Priorisierung von Personengruppen.Für die Flüchtlinge in der kommunalen Anschlussunterbringung müssen die Kreiskommunen entsprechende Bescheinigungen für ihre Bewohner ausstellen.

Es ist vorgesehen, dass ab April auch die Hausärzte Impfungen durchführen können. Vielleicht ist es dann denkbar, dass vor Ort entsprechende individuelle Lösungen gefunden werden. Auch soll es bald zusätzliche Impfdosen in den Impfzentren geben. Wir hoffen, dass dann leichter Termine vereinbart werden können.“

Was die Impfung von Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe anbelangt, so haben Sie ja sicherlich die Mails von Frau Walling (und für die Stadt Ludwigsburg von Frau Widmann bekommen) bekommen. Stand heute ist, dass Ehrenamtliche bis 64 Jahre, die in Gemeinschaftsunterkünften Kontakt mit Geflüchteten haben, geimpft werden können (Berechtigungsscheine über das Landratsamt oder die Stadt Ludwigsburg). Da es ja überwiegend ein Betretungsverbot für Gemeinschaftsunterkünfte (v.a. AUs) gab, haben Sie sich als Ehrenamtliche jedoch im Freien oder privat mit Geflüchteten getroffen. Viele von Ihnen, die telefonisch und per WhatsApp Kontakt zu Geflüchteten gehalten haben, würden sich gerne wieder persönlich um die Belange von Geflüchteten kümmern (was auch sinnvoll und notwendig ist). Von daher sollten Sie sich m.E. an das Landratsamt und die Kommunen wenden und mit dieser Begründung um einen Berechtigungsschein bitten. Nur so kommen wir mit der ehrenamtlichen Unterstützung Geflüchteter v.a. auch der Lern- und Hausaufgabenhilfe weiter.

Da der Impfstoff von Astra-Zeneca inzwischen auf für über 64-Jährige empfohlen wird, müssten auch Ehrenamtliche, die älter als 64 sind (und das sind viele) diese Berechtigung bekommen (allerdings müssen wir dazu noch auf eine offizielle Information warten).

Selbstverständlich sollen sich nur diejenigen, die das auch wollen impfen lassen (ansonsten haben wir ja noch die Abstands- und Hygieneregeln und die FFP2- und OP-Masken).

Sobald ich weitere Informationen bekomme, halte ich Sie in Bezug auf die Impfung von Geflüchteten und Ehrenamtlichen auf dem Laufenden.

Allen Frauen (und auch Männern, die für eine Veränderung der patriarchalen Strukturen sind),  wünsche ich einen powervollen internationalen Frauentag!

Herzliche Grüße

Martha Albinger

Ökumenische Fachstelle Asyl

Caritas Ludwigsburg-Waiblingen-Enz

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Vorstand (je 2 Mitglieder des Vorstands vertreten den Verein gemeinsam):

Pfr. Oliver Merkelbach (Vorstandsvorsitzender), Dr. Annette Holuscha-Uhlenbrock, Dr. Rainer Brockhoff

Quelle: Bericht der LKZ vom Februar 2021