Frauenfrühstück

Bericht vom Frauenfrühstück am 14. Februar 2017

Frauenfrühstück am 24.02.2015

Frauenfrühstück am 24.02.2015, Evangelisches Gemeindehaus Gemmrigheim, Hofgasse 8

Gastreferentin: Frau Esther Dürrstein aus Bietigheim-Bissingen mit ihrem Thema: „Die fünf Sprachen der Liebe“ (Gary Chapman) „Nur die Liebe allein versteht das Geheimnis, den anderen zu beschenken, und dabei selber unendlich reich zu werden.“ Hierzu schon in 1. Korinther 13: „Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“

Sprachen der Liebe sprechen durch Bekundung von Lob und Anerkennung, Zweisamkeit - qualitative Zeit zusammen verbringen, Geschenke und Aufmerksamkeiten zu machen, dies mjuss nicht unbedingt in materieller Hinsicht sein! Dienstbereitschaft vermitteln - dem anderen „dienlich“ resp. behilflich zu sein und Zuwendung zu bekunden, durch liebvolle Umarmung.
Diese Denkanstöße sind als ein Handwerkzeug zu sehen, welches gut gebraucht werden kann! Es wird in einem Miteinander nicht weiterhelfen, wenn man sich nicht damit auseinandersetzt. Ratsam sei es, zunächst die eigene Liebessprache zu entdecken bzw. welche Erwartungen und Bedürfnisse hat man, speziell an eine einem nahestehende Person. Wo erwarte ich mehr emotionale Zuwendung und möchte, dass mehr auf mich eingegangen wird? Eine gute Aussprache würde hier klärend wirken.

Die Referentin zitierte aus dem Buch von Gary Chapman:
Zur Existenzgrundlage eines Menschen gehört das Verlangen geliebt zu werden. - Ein Mensch, der genug Liebe bekommen hat, dessen „Liebestank“ gut gefüllt ist, dieser Mensch wird Liebe geben können. Ohne Liebeszuwendung würde ein Mensch verkümmern – dies ist durch Studien belegt. Ein Kind braucht beispielweise zumindest bis zum 5. Lebensjahr Lob und Anerkennung und am besten, alle fünf Sprachen der Liebe. Im Schulalter treten Liebesbekundungen etwas in den Hintergrund und bekommen eine andere Richtung. Im Erwachsenenalter hat man mit neuen Empfindungen zu „kämpfen“. Das Verliebt sein kommt. In dieser Zeit sind die Erwartungen wieder andere. Man muss lernen auf neue Weise auf den Partner zuzugehen, sich auf den anderen und seine Bedürfnisse einlassen und er auf unsere. Ein ständiges Lernen – wohl das ganz Leben lang - ist notwendig, um eine Beziehung wach, erfüllend und lebenswert zu erhalten.

Abschließend spricht die Referentin auch von eigenen Defiziten:
Auch ich bin nicht vollkommen, aber ich/wir haben Gott, der uns bedingungslos liebt, durch Vergebung von Schuld. Wenn ich versage bekomme ich immer wieder Vergebung. Und ich - wir alle - können immer neu im Gebet zu Gott kommen und flüchten zu seiner Liebe – die niemals vergeht.

Herzlichen Dank an alle, die diese Veranstaltung möglich gemacht haben.
Unser ganz besonderer Dank geht an die Referentin Esther Dürrstein, die ihr Honorar großzügig gespendet hat an die Organisation „Mercy Chips“, ein Krankenhaus-Schiff in Afrika (Spendenkonto: Raiffeisenbank Singoldtal, IBAN DE52701694130000915440, BIC GENODEF1HUA).

Frauenfrühstück am 11. November 2014

Helga Hartmann aus Bad Liebenzell war zu Gast im evangelischen Gemeindehaus. „Nehmen Sie es (nicht) persönlich - wie Kritik uns blockieren oder weiterbringen kann“ war das Thema, welches diesmal den vielen Besucherinnen näher gebracht werden sollte. Nach musikalischer Einleitung durch die Frauen Esther Beck (Klavier) und Hildegard Ohr (Blockflöte) sowie einer kleinen Besinnung durch Karin Lessow, berichtete Frau Hartmann eindrucksvoll zum Thema. Vieles konnte sie aus eigener Erfahrung bekräftigen.

Gleich zu Beginn stellte sie die Frage - was ist eigentlich als Kritik zu betrachten und was beinhaltet sie?  Ist sie destruktiv oder konstruktiv?
Wie kommen Kritiken bei uns an? In welcher Situation (Tagesform) treffen sie uns?
Kann man Kritik von jedem Gegenüber ertragen und - wie gehe ich jeweils damit um? Fühle ich mich angegriffen oder bekomme ich hilfreiche Anstöße, um mein eigenes zwischenmenschliches Verhalten zu überdenken?  Klar einleuchtend sei es, dass ein uns sympathischer Mensch auch eher „kritisieren“ darf.  Zu empfehlen wäre, eine gut gemeinte konstruktive Kritik anzuerkennen und als ein Geschenk für die persönliche Weiterentwicklung zu sehen. Andernfalls sei zu prüfen, ob die Kritik berechtigt ist und/oder überhaupt auf Wahrheit beruht. Gegebenenfalls müsse man sich mit ihr in geeigneter Weise auseinander setzen. Das hieße aber auch Kompromisse schließen, Entscheidungen akzeptieren, heikle Themen ansprechen. Ganz wichtig sei auch zu beachten, dass andere Menschen anders denken, anders fühlen als die eigene Person. Fehler sollten zugegeben werden, um daraus zu lernen.
Abschließend gab Frau Hartmann hilfreiche biblische Hinweise
aus Jakobus 1,19: „Jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn.“
und aus Römer 2,4: „Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Umkehr (Veränderung) bringen will?“
Im Gegensatz zu uns Menschen können wir Gottes Zusagen immer zu 100 % persönlich nehmen.

Danke an alle Mitarbeiterinnen, die das Frauenfrühstück immer zu einer besonderen Veranstaltung werden lassen.
DA

Frauenfrühstück am 18. Februar 2014

Frauenfrühstück im Evangelisches Gemeindehaus Gemmrigheim – Gabi Sons führte zum Thema aus: „Entdecke den roten Faden deines Lebens“

Das Wort „Faden“ findet man in vielen Redewendungen, zum Beispiel:  Ein Leitfaden sein, das Leben hängt am seidenen Faden. Da beißt keine Maus keinen Faden ab und an einem Strang ziehen..
Ein roter Faden im Leben. Ob er wohl immer zu erkennen ist?
Zwei praktische Vergleichsbeispiele der Referentin:
- Um sich in einer großen fremden Stadt zurecht zu finden, orientiert man sich an Infoständen oder Infotafeln. An ihnen kann man sich ausrichten.
Sie weisen den Weg.
- Vor langer Zeit schon wurden in der englischen Marine beim Flechten von Schiffstauen, rote Fäden eingebunden. Dieser rote Faden blieb als Kennung für immer darin erhalten.
Um nun den Leitfaden im eigenen Leben aufzuspüren, wage man sich mit seinen Gedanken weit zurück, bis in die frühe Kindheit. In jedem neugeborenen Kind ist schon eine große Kraft angelegt, die ihm zur Weiterentwicklung hilft. Ein natürlicher, neugieriger Entdeckerdrang lässt es mit einer angeborenen Sehnsucht nach dem sogenannten „Lebensskript“ suchen.
Bei allen Begabungen die schon vorhanden sind brauchen wir Hilfe, Orientierung und Anregungen.
Als praktisches Beispiel: Möchte man Strümpfe stricken, bedarf es dazu zunächst Hilfsmittel wie Wolle und Stricknadeln.
Aufwachsen in einem sozial guten Umfeld spielt eine große Rolle. Wird Ermutigung vermittelt, so steckt in dieser Äußerung schon die Motivation mutig zu sein. Aber
Bemerkungen wie „Du schaffst das sowieso nicht“ können ganz gravierend negative Einflüsse hervorrufen oder aber bewirken das Gegenteil - geben Auftrieb:  „Ich werde es euch allen beweisen“ dass ich es kann! Frau Sons verweist hierzu auf ein gutes Buch zur Hilfestellung. Die Verfasserin ist Beate M. Weingardt mit dem Titel: „Du bist gut genug“.
Ist aber ein Lebensweg erschüttert worden. Hat das Urvertrauen gelitten? Hatte man sich von Gott entfernt? Hier gilt es zu raten, eine neue Annäherung zu Gott und zum Glauben zu wagen, es ist der allerbeste Weg wieder ins Lot zu kommen. Gott möchte uns nicht loslassen, er will bei uns immer wieder „anbändeln“! Für ihn ist jeder Mensch einzigartig und wunderbar. Er möchte, dass sich ein guter roter Faden durch unser Leben zieht.
Auch ich, führte die Referentin aus, konnte Führung erfahren. Alle Zeit brachte mich Gott weiter und sie erinnerte sich an Worte wie: „Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen“.
Doch wenn der rote Faden zu reißen droht, durch familiäre Einschnitte wie Trauer oder eine gescheiterte Ehe, dann ist das Leben zu einem „Flickenteppich“ geworden – verwirrend, durcheinander“, jede Orientierung kann dadurch zunächst verloren sein!
Frau Sons erinnert an die biblische Geschichte um „Josef in Ägypten“. Er war der Lieblingssohn seines Vaters. Seine Brüder waren es ihm neidisch und hassten ihn. Sie ließen ihn in der Wüste in einer Grube liegen, aus der er sich nicht selbst befreien konnte. Dem Vater berichteten sie, ihr Bruder Josef sei tot! Durch Gottes Fügungen wurde Josef gerettet. Seine Brüder standen tief in seiner Schuld. Josef aber konnte seinen Brüdern nach langer Zeit sagen: „Ihr gedachtet es böse mit mir zu machen, aber Gott hat alles zum Guten gewendet!“ (1. Mose 37).
Im Vertrauen Lebenswege in Gottes Händen zu legen, ist der beste Weg, er kann letztlich alles zum Guten wenden: „Befiehl dem Herrn deine Wege, er wird’s wohl machen“. Gott sagt, gehe voll Vertrauen deinen Weg mit mir, ich vergebe Schuld, ich leite alles wieder in gute Bahnen.
Der Blick auf das Kreuz Christi sollte Leitfaden sein. Er ist Wegweiser – roter Faden! Wir dürfen uns fest bei ihm einhängen und uns auch auf „steilen Wegen“ führen lassen! Worte aus Psalm 139,16: „Deine Augen sahen alle meine Tage, in deinem Buch standen sie alle; sie wurden geschrieben, wurden gebildet, als noch keiner von ihnen da war“.

Frau Sons zum Schluss ihres Vortrags: 
Gott schenke uns seinen Blick von oben, um so manches „Wirrwarr“ zu verstehen! Er schenke uns Orientierung an Jesus Christus - er sprach in seiner schwersten Stunde: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Wie bekannt ist, er hat ihn niemals verlassen, der Faden zwischen Jesus Christus und seinem Vater ist nicht gerissen und das zum Heil aller Menschen!“
DA

Termine 2014/2015 Uhrzeit Thema und Referent(in) Veranstaltungsort
       
       
18.02.2014 09.00-11.00 "Entdecke den roten Faden deines Lebens", mit Referentin Gabi Sons Pliezhausen Gemeindehaus
       
11.11.2014 09.00-11.00 "Nehmen Sie es (nicht) persönlich" - wie Kritik uns blockieren oder weiterführen kann, mit Referentin Hartmann Gemeindehaus
       
24.02.2015 09.00-11.00 "Die fünf Sprachen der Liebe" mit Referentin Esther Dürrstein Gemeindehaus
       
24.11.2015 09.00-11.00 "Die Weihnachtsfreude pustet keiner aus" Gemeindehaus
       
       

Frauenfrühstück in Gemmrigheim seit 1993

Unser erstes Frauenfrühstück wurde im Februar 1993 ins Leben gerufen. Seither findet dieses schöne Treffen zweimal im Jahr (Frühjahr und Herbst) statt.

Ziel des Vorbereitungsteams ist es, praktische- und christliche Themen zu finden, um den Zuhörerinnen möglichst viele Impulse für ihren Alltag mitzugeben. Freuen Sie sich auf

- ein gemütliches Frühstück

- ein interessantes Referat

- Zeit zum Gespräch


Dem Mitarbeiterteam gehören an

Heidi Poesch, Telefon 07143/94367 (Ansprechpartnerin)

Sigrid Haug, Karin Lessow, Elsbeth Michelberger, Heidi Niedermayer, Hildegard Ohr, Annerose Schittenhelm, Elsbeth Seemann-Faißt, Marianne Schober, Inge Thewald, Birgit Zürn, Dagmar Alber.

 

 

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Rückblick - Frauenfrühstück vom 26. Februar 2013

Rückblick auf Frauenfrühstück am 26.02.2013

 

Frau Gudrun Theurer, die heutige Referentin berichtet über ihre Arbeit, Menschen Mut zu machen und über ihr wichtiges Engagement in der Hospiz- und Frauenarbeit.

"Hörst du auch, was ich sage?“ – so der heutige Vortragstitel.

Wie hören wir? Selbstverständlich mit unseren Ohren! Besser wäre es jedoch, mit dem Herzen zu hören und zu sehen! Es gibt empfindsame Herzen und auch versteinerte Herzen. Optimal wäre es, sensibel zu sein für alle unsere Gegenüber.
Beispiel: Es kündigt sich ein Telefonanruf an und so ziemlich am Anfang der Satz: „Ich habe lange nichts von Dir gehört!“ Nun dieser Satz könnte auf verschiedene Weise aufgenommen werden. Muss ich etwa ein schlechtes Gewissen haben, weil ich mich nicht genügend kümmere, oder ich sollte mich bessern? Man ist oft machtlos und einer falschen Interpretation ausgeliefert.
Dieser Satz des Anrufers könnte auch anders gemeint gewesen sein. Es könnte sein, ich wurde im positiven Sinn vermisst? Ich habe lange nichts von dir gehört, könnte auch lauten: „Wir haben lange nichts von einander gehört“.
Die menschliche Sprache ist oft davon abhängig, wie das „innere Tamburin“ gespannt ist. Kommt der Tonfall barsch, oder von „oben herab“, dann…
Im direkten Gegenüber kann neben den Äußerungen auch die Körpersprache eine große Rolle spielen. Je nach Haltung bekommt die Äußerung ein anderes Gewicht. Freundlich auf Andere zu gehen bewirkt Positives.
„Ich habe lange nichts von dir gehört“, könnte auch aussagen: Ich vermisse dich, weil ich dich mag, weil du mir wichtig bist, der Kontakt mit dir ist mir wichtig! Oder anders: Ich fühle mich einsam, ich brauche dich, um mich mit dir auszutauschen. Freude und Leid zu teilen bringt uns einander näher.
Hierzu Worte des Apostel Paulus: Freue dich mit denen, die sich freuen und weine mit denen die weinen.

 

Ein „bekanntes“ Verhaltensmuster:
Beispiel: Eine Familie sitzt zu Tisch. Jemand fragt: Hast Du Salz?! Weil es in dieser Familie so üblich ist, springt die sich verantwortlich fühlende Person (die Mutter) auf und holt wie selbstverständlich das Salz. Es hätte sich aber auch jemand anderes angesprochen fühlen können und aufstehen, um es selbst zu holen. Weil es aber immer so war, war es bequemer sitzen zu bleiben und sich bedienen zu lassen. Irgendwann „wurmt“ dieses Verhalten, immer die andern bedienen zu müssen. Traurige und verbitterte Reaktionen sind oft die Folge. Man müsste es lernen zu delegieren (in diesem Fall die Mutter) und einfach sachlich zu äußern: “Ich fühle mich ausgenutzt, wenn ich immer diejenige bin, die für alle da ist. Es wäre für mich auch einmal schön, wenn jemand für mich etwas tun würde!“-
„Hörst du auch, was ich sage?“

Abschließend führt Frau Theurer aus, dass wir Hilfe zur Stärkung und Selbstfindung aus der Bibel bekommen. Die Bibel ist ein Schatz unendlicher Weisheit, wo an vielen Stellen von Kraftquellen, tiefes Hineinschauen und Anregung auf „mein inneres Hören“ verwiesen wird – und, dass über einem jedem Leben eine Verheißung steht, d.h. ich bin kein Zufallsprodukt, es gibt unseren Herrn JESUS CHRISTUS, der sich zu diesem unserem Leben bekennt. Jeder darf sich geachtet und geliebt fühlen. Vor ihm sind alle Menschen gleich.

 

Herzlichen Dank an das Organisationsteam und die Referentin Gudrun Theurer, die dieses Frauenfrühstück wieder möglich gemacht haben.

Rückschau auf Frauenfrühstück Herbst 2012

40. Frauenfrühstück am 13. November im Evang. Gemeindehaus. Unter den Gästen war auch die frühere Gemeindeschwester Helene Sorg. Durch ihre Initiative begann man vor 20 Jahren mit dem ersten Frauenfrühstück. In der langen Zeit ging nichts von seiner Beliebtheit verloren. Immer aktuelle, ausgesuchte Themen im liebevoll geschmückten Saal und vorneweg ein gutes Frühstück, da wurde diese Auszeit aus dem Alltag bis heute gern angenommen.

 

 

Die Referentin, Ruth Kölbel aus Maulbronn berichtete zum Thema „Das Geheimnis des Segens“.

 

Was ist eigentlich das Geheimnis des Segens?
Woher kommt u.a. die Rede: „Am Segen ist alles gelegen“?
Was bedeutet es gesegnet zu sein?


Eine Freude war es, Frau Kölbel mit ihrer überzeugenden Art zuzuhören:
„Gesegnete sind mit dem Wort Gottes belegt“. Im Alten Testament könne man 450 Mal über das Segnen und die Wirkung des Segens lesen. Sehr bekannt, und am Schluss jeden Gottesdienstes wird aus 4. Mose, 6 der priesterliche Segen ausgesprochen: „Der Herr segne dich und behüte dich; der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der Herr erhebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden“. Aus dem Neuen Testament wissen wir, dass das Kreuz das wichtigste Segenszeichen für Christen ist, denn Jesus Christus hat am Kreuz den Tod überwunden und sein Leben allen Menschen zum Segen hingegeben.


Segen ist größer als Glück! Denn ein Segen ist die unzerbrechliche Verheißung durch Gott. Jeder, der dieses Geschenk annimmt und es „auspackt“, es in sich aufnimmt, habe mehr als ein Glücksgefühl - erfährt in schwieriger Zeit Bewahrung und Frieden. Gerade in problematischen Zeiten sei es besonders wichtig zu loben, zu preisen und zu segnen. Jeder Mensch dürfe segnen und sei dann Gottes Werkzeug. Diese Befähigung kommt nur von Gott und geht wieder zurück an ihn. Segen hat seine Auswirkungen. Gottes Segen verändere Menschen und Situationen. Geduld ist gefragt. Ratsam sei es, nicht aufzuhören zu beten und daran festzuhalten. Frau Kölbel berichtet von einer Situation, wo aus einem Missgeschick sich unverhofft Gutes entwickelte. Damals konnte sie es kaum fassen!


Ihre Erkenntnis: Gott möchte dass wir „dranbleiben“ und uns wieder und wieder bewusst machen, dass sein Segen verändern wird und dass Bewahrung und Schutz daraus entstehen.Was Gott nicht gefällt, sind okkulte Praktiken wie Pendeln, Karten befragen, dubiose Weissagungen; diese Dinge sind nicht segensreich. Um solchen Versuchungen zu wehren, ist es gut mit Jesus in Verbindung zu treten, ihn um Hilfe zu bitten.

 

Wie kann man sich vorstellen wie Segenswirken geschieht?
Die Kraft kommt von Gott zum Menschen. Aus seiner Quelle sucht sie ihren Weg durch den Menschen, verglichen mit einer Wasserleitung, und die Befähigung zum Segnen kommt. Ist die „Wasserleitung verstopft“, muss ungehindertes Fließen wieder möglich werden. Wasser, das ins Stocken gerät und nicht mehr fließen kann, fängt an zu riechen, wird faulig!


Gott sei Dank haben wir die Möglichkeit, im Gebet um Lösung oder Vergebung oder aber sein direktes Eingreifen zu bitten. Gott wird handeln in irgendeiner Weise.

 

Am Schluss dieses „besonderen Frauenfrühstücks“ gab es Blumen für die Referentin Kölbel, Sr. Helene Sorg und alle Mitarbeiterinnen, verbunden mit herzlichem Dank.

 

 

Rückschau auf Frauenfrühstück „Zwischen Wahrheit, Diplomatie und Lüge“, Referentin: Dorothea Häcker, Backnang am 07. Februar 2012

Wahrheit – Diplomatie - Lüge. Die genannten Begriffe ziehen sich durch unser aller Leben und auch durch die Hl. Schrift. Die Gastreferentin Dorothea Häcker, Hauptschullehrerin an einer Förderschule, beleuchtete in ihrem Vortrag längst  „normale“ und  „gängige“ Verhaltensweisen.
Im Leben von Frau Häcker gab es Situationen, wo sie ihr eigenes Verhalten überdenken musste. Dankbar meisterte sie ihren Alltag mit Gottes Hilfe, indem sie IHN in ihr Leben mit einbezog und die notwendige Kraft bekam. Es ist ihr ein Anliegen ihre Erfahrungen und Denkanstöße für Verhaltensweisen, entsprechend unserem Thema weiter zu geben:

WAHRHEIT ist Übereinstimmung mit der Wirklichkeit, also Wahrhaftigkeit (an der Wahrheit haften - bleiben). Aber dies treffe leider nicht immer zu. Wahrheit oder Lüge, Gegensätze, die aus den verschiedensten Gründen nicht eingehalten werden können. Wenn man darüber nachdenkt wird schnell klar, wie oft der Begriff Wahrheit missbraucht wird und sehr leicht ist man das Opfer einer Notlüge, um es vorsichtig auszudrücken,  
Weit verbreitet sind die Notlügen, werden oft angewandt, um sich aus etwas heraus zu mogeln – sei es aus Angst man könnte „das Gesicht verlieren“ oder man könnte zu sehr „in die Karten gucken“. Manchmal geht es darum, anders erscheinen zu wollen, als man ist. Übersteigertes Geltungsbedürfnis - könnte der Grund sein. Allerdings, gibt es zu bedenken, wenn die Glaubwürdigkeit dann einmal zu bröckeln beginnt wäre es besser, vorher ehrlich gewesen zu sein. In jedem Fall ist es besser gleich anfänglich bei der Wahrheit zu bleiben.

Sehr schwer wird es eine Wahrheit zu überbringen, die schmerzlich ist.
Behutsame und schonende Aufklärung wird notwendig. Manchmal ist sogar ehrliches Schweigen gut. Auch Schweigen gehört zur Wahrheit und bedeutet Wahrhaftigkeit.
Ein Zitat von Max Frisch: „Man sollte dem anderen die Wahrheit wie einen Mantel hinhalten, dass er hineinschlüpften kann, und sie ihm nicht wie einen nassen Lappen um die Ohren schlagen“.


DIPLOMATIE macht häufig Gratwanderungen durch! Mit Diplomatie versucht man z.B. „Kleinkriege“ in den Griff zu bekommen. Es bedarf Weisheit und Einfühlungsvermögen, ehrlich auf einander zuzugehen und auseinander zu setzen. Werden „faule“ Kompromisse geschlossen, wird das in den meisten Fällen bekannt werden.

LÜGEN  sind Unwahrheiten. Sogenannte harmlose Übertreibungen und Unehrlichkeiten sind ganz einfach Lügen. So auch Imponiergehabe „mehr Schein als Sein“, Betrügereien, Heucheleien, Intrigieren und Halbwahrheiten im kleineren oder größeren Stil.  
Als gutes Beispiel, wie ein Leben mit Auswirkungen bis in Generationen danach nicht verlaufen sollte, nannte Frau Häcker die biblische Geschichte über „Das Leben von Rebekka“. Nachzulesen im Alten Testament, 1. Mose, Kapitel 24. Hier wird geschildert, wie aus anfänglich harmlosen Unwahrheiten, Notlügen und bösen Intrigen, Rebekka mit ihrer Familie negative Folgen zu tragen hatten.

Einziger (Aus-)Weg „die Wahrheit“ zu finden ist Jesus Christus. Durch IHN haben wir es leicht, weil ER immer einen Ausweg weiß. Er schafft Kraft zur Veränderung. Durch Reden mit ihm, beeinflusst er unsere Empfindungen zum Positiven.
Mit einer Gebetshilfe beendete Frau Häcker ihr Referat mit dem Verweis auf Psalm 119, Verse
029 Halte fern von mir den Weg der Lüge und gib mir in Gnaden dein Gesetz.
104 Dein Wort macht mich klug; darum hasse ich alle falschen Wege.
128 Ich halte alle deine Befehle für recht, ich hasse alle falschen Wege.